Die Lilie – Königin oder Ungeheuer? | Rosalie - Blumen online bestellen

Die Lilie – Königin oder Ungeheuer?

Hat man diese Blume einmal bei sich in der Wohnung, stellt man fest, dass sie auch ihre Eigenheiten haben kann. Da sind beispielsweise ihre Staubfäden. Ein äußerst achtsamer Umgang mit diesen ist ratsam, da der Staub die Eigenheit hat, alles, was mit ihm in Berührung kommt, gelb einzufärben. Des Weiteren gibt es Sorten, die einen unglaublich intensiven Geruch verbreiten – von manchen geliebt, von anderen gehasst und daher auch charmant als „Ungeheuer“ bezeichnet.Dennoch überwiegen ihre Bewunderer. Die Lilie ist als kulturelles Symbol beliebt, in der Literatur präsent und wird als Zierpflanze geschätzt. Selbst als Lebensmittel ist sie bekannt. Bis auf den Stamm der Lilie (Lilium) sind die meisten Lilien-Arten essbar. Vor allem in China werden die Zwiebeln frisch oder getrocknet verzehrt. Auch von den nordamerikanischen Ureinwohnern ist bekannt, dass sie die Blumenzwiebel gekocht, gedämpft, gebacken oder roh essen.

Das „königliche Ungeheuer“ konnte sich auch als Heilpflanze einen Namen machen. Seit ca. 200 n. Chr. werden ihre Extrakte gegen Husten, Blutkrankheit und Schlaflosigkeit eingesetzt. Im antiken Griechenland wurden sie in schmerzstillenden Salben verabreicht und dienten als Linderung bei Menstruationsbeschwerden und Verbrennungen sowie als Mittel gegen Verspannungen. Plinius der Ältere, Dioskurides und Hildegard von Bingen waren sich einig, dass die Lilie das beste Mittel gegen oberflächliche Verletzungen ist, da sie eine sogenannte adstringierende (zusammenziehende) Wirkung hat.Obwohl sie dem Menschen so nützlich sein kann, gibt es doch manche heimischen Lilienarten, beispielsweise Lilium martagon (Türkenbund) oder Lilium bulbiferum (Feuerlilie), die als „vom Aussterben gefährdet“ eingestuft werden. Mit nationalen Schutzprogrammen kümmert sich Österreich um ihren Erhalt.

Auch, wenn die Lilien die Menschen schon lange begleiten, wurden sie erst im letzten Jahrhundert als elegante Schnittblume entdeckt. In Holland stieg die Produktion innerhalb eines Jahrzehnts von 4,2 Millionen Stängel (1968) auf 152 Millionen Stängel (1978). Kein Wunder, ist sie doch die Göttin der sommerlichen Vasen und besticht durch ihre einfache Eleganz.

Rosalies Pflegetipps für Lilien:

  • Damit die Blumen viel Wasser aufnehmen können, empfiehlt es sich, die Stiele schräg anzuschneiden.
  • Lilien mögen eine frisch ausgewaschene Vase mit kaltem Wasser. Am besten das Wasser alle zwei Tage wechseln.
  • Lilien mögen keine Zugluft und stehen nicht gerne in der prallen Sonne.

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