Das Fröschlein unter den Blumen | Rosalie - Blumen online bestellen

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Das Fröschlein unter den Blumen

Ihre zarten Blütenblätter spindelförmig angeordnet, präsentiert sie diese ihrem Bewunderer beim Aufblühen in strahlenden Farbvariationen. Obwohl ihre erst kugelige und anschließend kuppelförmige Blüte an Rosen oder Pfingstrosen erinnern kann, existiert die Ranunkel in jeder erdenkliche Farbe – außer einem typischen Blau, denn in der Blumenwelt ist dies immer schon schwierig darzustellen gewesen. Im kommenden Frühling überzeugt die Ranunkel lieber mit präsenzstarkem Dotterblumengelb, Schneeweiß oder Kirschblütenrosa.

Auf Märkten kann die Ranunkel schon im Dezember gefunden werden, aber die Hauptsaison beginnt erst im Jänner. Manche ihrer Sorten blühen sogar noch im Juni. Aus einer Ranunkel-Knolle treiben, anders als bei den meisten Frühlingsblühern wie der Narzisse oder der Tulpe, mehrere Blüten. Es gibt extrem große Knollen, aus denen bis zu 35 Blüten wachsen können. Diese sehen sehr ungewöhnlich aus, wie Krallen. Wie Vogelkrallen sehen auch die gefiederten Blätter der Ranunkel aus, oder zumindest dachten das ihre forschenden Namensgeber, denn sie wurde in die Familie der Hahnenfußgewächse eingeteilt. Diese Familie ist weltweit verbreitet mit um die 400 Arten. Dazu zählt in unseren Breiten die Butterblume. Lustig ist, dass alle besonders eng Verwandten der Ranunkel in der Natur eine gelbe Blüte haben. Entfernter verwandte Familienmitglieder wie die Anemone oder der Rittersporn tragen sogar blaue Blüten.

Die wilden Verwandten und Vorfahren der Ranunkel verbreiten sich über Ausläufer, das heißt, dass die einzelnen Blumen unter der Erde über ihre Wurzeln verbunden sind. Obwohl das alleine schon ein schöner Symbolismus für die Bedeutung dieser Blume wäre, nämlich Zusammenhalt oder Verbundenheit, gilt ihre weit verbreitetere Bedeutung ihrer Blüte. Denn diese steht für Charme, Frohsinn, Anmut und Einzigartigkeit.

Botanisch gesehen lautet ihr Name Ranunculus asiaticus, wobei der erste Teil lateinisch für „Fröschlein“ ist. Der Grund ist womöglich ihre Vorliebe wie ein Frosch in feuchtem Untergrund zu stehen.

Der zweite Teil des Namens bezieht sich auf ihre Herkunft: Asien. Nicht nur dort kennt man die Vorzüge der Ranunkel als Heilpflanze. Sie kann bei Problemen mit dem Ischias-Nerv, bei Rheuma, Arthritis, Warzen und Hautkrankheiten helfen.

m Gegensatz zu ihrem Topf-Gegenstück sollten die Schnitt-Ranunkeln in nur wenig Wasser stehen, sonst werden die Stiele matschig. Aufgrund ihres mächtigen Kopfes tragen die Stiele einiges an Gewicht und neigen zum Weich-werden. Falls so etwas passieren sollte, rettet ein Anschnitt über der Stelle die Blüte. So kann sie immer noch wunderschön aufgehen, auch, wenn sie kürzer ist.